| Bedeutende Alben - Fritz von Emperger |
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Fritz von Emperger, Dipl.Ing. Dr. techn., Dr. Ing. h.c.
Nach dem Studium an der Prager Technischen Hochschule trat er in ein Brückenbaubüro des Eisenbahndienstes ein. Später arbeitete er bei der Prager Brückenbaugesellschaft Rustons & Co, wo er Stahlbrücken entwarf. 1890 ging er nach New York und ließ sich dort als Consulting-Engineer nieder. Er beteiligte sich am Bau der Untergrundbahnen in New York und Boston, sowie an der Errichtung von Hochhäusern. Dort entwarf er auch die erste Stahlbetonbrücke. Da Stahlbetonbau in den Vereinigten Staaten noch fast unbekannt war, fand sich kein geeignetes Bauunternehmen um Empergers Konstruktion auszuführen. Kurzer Hand gründete der 30-jährige Emperger eine eigene Baugesellschaft, die mehrere Stahlbetonbrücken baute. Als bei einem verheerenden Hochwasser Empergers Stahlbetonbrücke über dem Housatonic - Fluss als einzige unbeschädigt blieb, setzte sich dieser Brückentyp durch, so dass im Laufe der Zeit mehrere Hundert Stahlbetonbrücken nach der Bauweise Melan-Emperger entstanden sind. Nach sechsjähriger Bautätigkeit in Amerika kehrt Emperger nach Wien zurück und gründet ein Zivilingenieurbüro, wobei er sich weiter mit Stahlbetonbau beschäftigt. Als Honorardozent der Wiener technischen Hochschule beschäftigt er sich zwischen 1897 und 1902 mit Fragen zu Theorie der Stahlbetonplatten. Auf seine Arbeiten ist die Gründung des „Österr. Stahlbetonausschusses“ im Österr. Ingenieur- u. Architektenverein zurückzuführen. Emperger war langjähriger Vorsitzender dieses Ausschusses. Ein Bericht Empergers über die Fortschritte des Stahlbetonbaus den er als Beauftragter des Österr. Ingenieur- u. Architektenvereins verfasst hatte, führte zur Gründung der Zeitschrift „Beton und Eisen“. Dem Oberbauratstitel erhielt Emperger 1908. 1926 Vorsitzender des Österr. Stahlbetonausschußes. In der ganzen Welt wurden nach Empergers Plänen Eisenbetonbrücken, Wolkenkratzer, Untergrundbahnen, Stahlbetonschiffe, Betonmasten u.v.m. gebaut. 1922 und 1932 bekam er die Ehrendoktorate der technischen Hochschule Prag und Dresden verliehen. Unter den mehr als 80 wissenschaftlichen Veröffentlichungen zum überwiegendsten Teil den Stahlbetonbau in seinen verschiedensten Aufgaben behandelnd sind die wichtigsten: 1906 „Handbuch für Stahlbetonbau“ 1893 „Eiserne Grippenbauten in den Vereinigten Staaten“ 1895 „Verschiebung von Hochbauten“ 1913 „Neue Bogenbrücken aus umschnürten Gusseisen“ |
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