| Historie - 1887-1914 |
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Im Jahr 1887 entsteht das „schwarz-rot-goldenen Kartell“ zwischen B! Albia Wien, B! Teutonia Prag und B! Arminia Graz. Es unterzeichen für Albia Riedl, für Arminia Simonitsch und für Teutonia Funke.
Das S-R-G Kartell versteht sich als „eine Burschenschaft an drei Hochschulorten“. 1882 stellt Paul von Portheim den Antrag sich in „Wiener akademische Burschenschaft ALBIA“ umzubenennen, der Antrag wird angenommen. 1890 werden auf der Tagung der Wehrhaften Vereine (VDSt) in Waidhofen folgende Beschlüsse gefasst: Verwerfung der Bestimmungsmensur, Beleidigungen sollen auf Säbel ausgetragen werden. Als unbedingte Anhänger Schönerers verweigern sie Juden gegenüber jede Genugtuung (Waid-hofener Prinzip). Albia tritt dem Prinzip nicht bei.Am 27. April 1890 übernimmt Albia den Vorsitz im ersten Geschäftsjahr des LDC (bis 19. Mai 1891). Die von Otto Riedl (Albiae) ausgearbeitete LDC Geschäftsordnung wird angenommen. Beim 3. Burschentag des LDC 1891 wird das S-R-G Kartell angegriffen: Es steht ein Antrag alle Kartelle abzuschaffen! Dieser Antrag erhält aber keine Zustimmung. BBr. Rasp, der Schriftführer des dritten LDC, schrieb zur Erinnerung an diese Begebenheit das Lied „Zu Linz am LDC“ (inoffizielles Kartelllied). Zu Pfingsten 1907 erfolgt die Gründung der „Burschenschaft der Ostmark“ als Dachverband aller 37 Burschenschaften Österreichs in Linz. Ende Juli 1914 „war Albia feldgrau geworden“, die Leitung ihrer Geschäfte wird der Altherrenschaft übergeben. Als im Herbst in einer Sitzung des DC an Albia die Frage gestellt wird, ob sie das Semester eröffnen oder suspendieren wolle, war die Antwort unseres Vertreters: „Die B! Albia eröffnet nicht, sie suspendiert auch nicht, die Burschenschaft Albia steht im Feld!“. In den Kriegsjahren sind 14 Bundesbrüder gefallen. |
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