Wiener akademische Burschenschaft Albia

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Historie - 1918-1930 PDF Drucken E-Mail
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1918 bis 1930

Im Wintersemester 1918 eröffnet Albia wieder ihren Aktivenbetrieb mit der Bude im Lehrerhaus (Langegasse 26). Am Burschentag in Jena (4.-8. August 1919) wird der Zusammenschluss der DB mit der „Burschenschaft der Ostmark“ beschlossen.

Der Burschentag von  1923 nimmt Stellung zum Freimaurertum und stellt fest, dass dieses nicht auf dem Boden des von der DB vertretenen völkischen Standpunktes stehe.

1929 kommt es zu Gesprächen über die Möglichkeit einer Zusammenlegung der Wiener Burschenschaften Albia und Vandalia zu einer B!. Dadurch sollte es zu einer Intensivierung der Tätigkeit für völkisch politische Zwecke kommen. Eine Probeabstimmung bei Vandalia ergab beinahe Einstimmigkeit für diese Fusion. Verhandlungsführer für die Vandalia war Dipl. Ing. Wild. Ihm wurde dafür das Ehrenband der Albia mit Zustimmung des Vandalen-GCs verliehen. 

Albia hatte jedoch die Voraussetzungen für die Fusion noch nicht geschaffen und so wird 1930 lediglich ein Freundschaftsabkommen zwischen Albia und Vandalia geschlossen. Dies bedeutete einheitliches Vorgehen in Vertretungskörperschaften und Grundsatzfragen, gegenseitige Bestandsgarantie durch Verpflichtung zur Gewährung von Aktiven und Mensuraushilfen. Die Alben Othmar von Hornberg und Franz Eckstein erhielten Ehrenbänder der Vandalia.

1930 wird Albia auch Schutzburschenschaft der B! Markogermania.
BBr. Arminiae Ertl vertritt am Burschentag 1930 den vom S-R-G Kartell neuerlich festgesetzten Grundsatz, dass „eine politische, d.h. partei-politische Bindung durch den Gesamtverband nicht anerkannt werden könne“!

 

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