| Historie - 1938-1945 |
|
|
|
Seite 7 von 14
Im Zuge des Anschlusses Österreichs an das Deutsche Reich kommt es am 3. Juni 1938 zur „Selbstauflösung“ der Korporationen im Großen Konzerthaussaal und zur „Feier“ der Übernahme der waffenstudentischen Korporationen in den NS-Studentenbund bzw. den NS-Altherrenbund. Es sprechen Bereichsstudentenführer Dr. Hubert Freisleben und für die waffenstudentischen Korporationen der Inspektor der Schutzpolizei, SS-Standarten-führer Dr. Leo Gotzmann (Sängerschaft Ghibellinia). Auf den Einmarsch der Studentenbundfahnen folgt die Ablösung der Chargierten, Ablegung von Mütze und Band, Singen des Liedes „Ein junges Volk steht auf“, Rede des Stellvertreters des Reichsstudentenführers SA-Obersturmführer Horn. Die Veranstaltung endet mit dem Lied der Nation. Viele Korporierte blieben der „Feier“ fern, wie AH Anton Schulz dazu meinte: „Man geht nicht zu seinem eigenen Begräbnis.“ 1938 wird auch bei Albia der Aktivbetrieb eingestellt. Albia gibt ihre Fahne nicht an den NS-Studentenbund ab und es wird auch nicht, wie vorgeschrieben, eine Kameradschaft gegründet!Am 16.11.1940 wird das 70. Stiftungsfest, allerdings nicht in Farben, gefeiert. Auch in den beiden folgenden Jahren führt das Stiftungsfest die Bundesbrüder zusammen. Der 2. Weltkrieg fordert von unserem Bund 41 Tote (incl. der Gefallenen der Markogermania). Nach dem Krieg trafen sich die Bundesbrüder jeden zweiten Donnerstag im „Goldenen Hirschen“ in der Alserstraße. |
Wollen Sie über unsere Veranstaltungen informiert werden?