Wiener akademische Burschenschaft Albia

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Studieren?

Was tun nach Matura und Bundesheer? Diese Frage stellen sich zehntausend junge Menschen in Österreich jedes Jahr.

Studieren in Wien, vorstellen. Nicht wenige davon entscheiden sich für den Beginn eines ordentlichen Studiums an den Universitäten oder einer FH. Wir wollen Dir hier eine Möglichkeit, nämlich Studieren in Wien, vorstellen.

Als erstes sollte man einmal wissen, was man überhaupt studieren möchte. Indologie oder doch lieber Jus? Bekommt man mit BWL einen besseren Job als IBWL?
Vielleicht weißt Du was Du willst, aber ob Du das in der Studienrichtung auch bekommst, ist fraglich. Also besser Du schaust Dir die Lehrpläne genauer an. Zwar kann man sich in jedem Studium spezialisieren, aber bis man soweit kommt, muss man eine ganze Reihe von Veranstaltungen absolvieren, die man so schön als Grundlagen bezeichnet, muss man sich mit Dingen beschäftigen, die einen wenig bis gar nicht interessieren und die man vielleicht auch nie wieder in seinem Leben brauchen wird. Aber was fürs Leben gilt, hat auch seine Berechtigung an der Universität: wer sich nicht unterkriegen lässt, sich interessiert und die Sachen anpackt, kann was Gutes daraus machen.
Ansonsten gilt: Eine Jobgarantie hat man heute mit keinem Studium mehr und oft genug arbeitet man später in einem ganz anderen Bereich als dem des Studiums. Du studierst für Dich, also wähle auch was Dich interessiert!

Wenn man schließlich weiß, was man zu studieren beginnen will, braucht man als angehender Student vor allem eines: gute Nerven, um sich im Chaos zwischen dem, was früher Immatrikulation hieß und heute Zulassung heißt, all den Formularen (die man jetzt online ausfüllen muss) und den ganzen Abkürzungen, wie VOs, KoVos, WS und SS, und ECTS Anrechnungspunkte (früher Wochenstunden genannt) auszukennen und einmal die erste Hürde zu nehmen: die Erstzulassung zum Studium.

Gerne schicken wir Dir auch unseren Leitfaden über das Studieren in Wien zu mit dem wir Dir den Einstieg ein bisschen erleichtern wollen. Darin zeigen wir Dir Studienmöglichkeiten, wichtige Adressen, Kontakte und Wege und hoffen, Dich für ein Studium in Wien begeistern zu können. Da wir bei uns im Bund über eine Vielzahl an vertretenen Studienrichtungen verfügen, kannst Du uns auch einfach Deinen Studienwunsch mitteilen und wir vermitteln Dir Kontakt zu einem Bundesbruder, der in diesem Studium steht und sich (hoffentlich) auch auskennt.


Die 1365 von Rudolf IV. gegründete Alma Mater Rudolfina stellt heute (nach dem Ende der Deutschen Universität in Prag) die älteste deutsche Universität dar. Mit fast 66.000 inländischen Hörern ist sie nicht nur die größte Universität Österreichs, sondern auch eine der größten Europas. Die moderne Massenuniversität mit überfüllten Hörsälen, zu wenig Praktikum- und Seminarplätze, langen Wartezeiten und Wegen zwischen einzelnen Instituten macht einem das Studieren zwar nicht leichter, aber man lernt dafür fürs Leben und erwirbt recht gute Fähigkeiten beim Organisieren und Improvisieren. Ein großes Plus sind die – zum Großteil – hervorragenden Vortragenden und Professoren, meistens engagiertes Institutspersonal und gut ausgestattete Bibliotheken. So sind nicht weniger als acht Nobelpreisträger aus der Alma Mater Rudolphina hervorgegangen (so z.B. der berühmte Verhaltensforscher Konrad Lorenz, der Physiker Erwin Schrödinger, oder auch Karl Landsteiner, der Entdecker der Blutgruppen) – leider – so muss man hinzufügen – seit Einführung der Massenuni und dem Kaputtsparen der Institute niemand mehr.

Die Lehre in Wien gilt zwar als eher Theorie orientiert, dafür ist das System nicht so verschult wie anderswo und man hat in seiner Semestergestaltung, was die Kurse angeht, eine große Auswahl und viel Gestaltungsspielraum. Die Uni punktet darüber hinaus mit kostenlosen Sprach- und Computerkursen, auch das Universitätssportinstitut (USI) bietet günstige Kurse in zahlreichen Sportarten an. Es gibt ein Universitätsorchester und zahlreiche interdisziplinäre Vortragsreihen, die man Besuchen kann.

Abschließend kann man sagen, dass es sich sicher lohnt, wenn man in Wien studiert und das Angebot auch wirklich nutzt. Aber das Studieren nicht nur in ehrwürdigen Bibliotheken und schmutzigen Hörsälen sitzen heißt, sondern Studentenleben mehr bietet, wirst du schon noch sehen!


Im WKR, dem Wiener Korporationsring, sind fast 20 Verbindungen vertreten. Damit verfügen wir über einen der größten und aktivsten Ortsverbände im deutschen Sprachraum.

Jeden Mittwoch um 12.00 treffen sich Vertreter der Bünde in Farben auf der Universität (in der Aula oder auf der Unirampe), Bummel genannt, in mehr oder weniger reglmäßigen Abständen finden sich auch einige Demonstranten ein, die aber mehr zur Erheiterung beitragen, als stören. Die Ausklänge finden im Anschluss statt und dauern schon mal länger. Jeder erste Bummel im Monat ist ein sog. Opernbummel, bei dem wir von der Oper aus zur Universität spazieren. Das Ganze soll unser Vorhandensein demonstrieren, gemäß dem schönen Spruch: Hier sind wir noch und wollen hier trotz dem und dem auch bleiben! Tatsächlich gibt es ja doch ein paar Linke in Wien, denen wir ein Dorn im Auge sind (so hat die HörerInnenversammlung schon mal unser Verbot beschlossen). Uns kümmert das freilich wenig. Jedes Semester finden Podiumsdiskussion und Vorträge statt. Im Sommersemester veranstaltet der WKR einen Sportwettkampf und eine Sonnwendfeier. Im Wintersemester gibt es einen WKR Kommers, welcher immer von der jeweiligen WKR Vorsitzenden (wechselt Jahrweise) veranstaltet wird. Im Jänner findet der traditionsreiche WKR Ball in der Hofburg statt. In den prachtvollen Sälen der ehemaligen kaiserlichen Residenz tummeln sich an diesem Abend 3500 Farbenstudenten von überall her und tanzen zu den unvergänglichen Klängen eines Wiener Walzers oder in der Disco. Höhepunkt ist immer die Mitternachtsquadrille, welche zur Wiener Balltradition gehört, wie der meist unzulängliche Versuch möglichst wenig Tanzpaare zu rempeln.

Aktiv sein in Wien verspricht also farbenstudentisches Leben wie sonst nirgends!


Besser, man startet seine akademische Karriere uni-orientiert als unorientiert. Wenn man ungefähr weiß, was man studieren möchte, sollte man auf jeden Fall einen genauen Blick in die Curricula (Lehrpläne) des betreffenden Studiums werfen. Sie enthalten nicht nur den Aufbau des Studiums (welche Kurse in welcher Reihenfolge zu absolvieren sind), sondern auch ein Qualifikationsprofil. Wichtig wäre auch Kontakt zu Studenten selbst, die ein lebendiges Bild ihres Studiums vermitteln können und vielleicht falsche Vorstellungen schon vorab klären können – besonders wichtig, denn um die Studien- oder Familienbeihilfe nicht zu verlieren, darf man sein Studium nur einmal im ersten Jahr wechseln! An fast allen der 9 in Wien vorhandenen Universitäten studieren auch Mitglieder unserer B!, gerne vermitteln wir Dir Kontakt zu ihnen, schreib uns einfach eine Mail mit Deinem Studienwunsch!

Bachelor- bzw. Bakkalaureatsstudium

Ziel ist der Erwerb von akademischen Kernkompetenzen - sie sind berufsvorbildend, berufsbefähigend;
Basis für weiterführende Studien;
Dauer: 6 Semester;
Titel: Bachelor (BA), Bakkalaureus (Bakk.) bzw. Bakkalaurea (Bakk.a).

Master- bzw. Magisterstudium

Studien sind wissenschaftlich, in Forschung eingebunden, disziplinär vertiefend, inter- bzw. transdisziplinär;
im Anschluss an ein Bachelor-/(Bakkalaureats-),Diplom- oder Fachhochschulstudium;
Dauer: 4 Semester;
Titel: Master (MA) bzw. Magister (Mag.) / Magistra (Mag.a), DiplomingenieurIn (Dipl.Ing).

Doktoratsstudium bzw. PhD-Studium

Im Anschluss an ein Diplom-, Master-, Magister-
oder Fachhochschulstudium;
Dauer: 6 Semester;
Titel: Doktor/Doktorin (Dr.) bzw. Doctor of Philosophy (PhD).


Technische Universität

An der TU, die erst seit 1975 Universität genannt wird – zuvor war es eine Technische Hochschule - kann man eine ganze Reihe von Studien absolvieren, unter anderem Architektur, Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau und Wirtschaftsinformatik. Der Wahlspruch der Universität – und Motte der Lehre – lautet "Technik für Menschen - Wissenschaftliche Exzellenz entwickeln und umfassende Kompetenz vermitteln". ....

Rechtswissenschaften

In Österreich kann man Jus nach verschiedenen Studienplänen studieren. Die Entscheidung ob Wien oder Graz (oder irgendwo anders) bedeutet also mehr als nur andere Stadtnamen. Die Lehre in Wien ist sehr anspruchsvoll, das Institutsgebäude war vor ein paar Jahren noch ganz neu und die Cafeteria ein beliebter Treffpunkt.
Das Studium ist in 3 Studienabschnitte zu 8 Semester (2+3+3) geteilt und wird mit dem „Mag. iur." abgeschlossen. Der 1. Studienabschnitt besteht aus der Studieneingangsphase mit der großen Einführungsprüfung am Anfang. Erst wenn man diese erste größere Hürde geschafft hat, kann man sich mit Recht Jus - Student nennen. Der 2. Studienabschnitt umfasst dann Fächer wie Bürgerliches Recht, Handels-, Gesellschafts- und Wertpapierrecht, Arbeits- und Sozialrecht, Zivilgerichtliches Verfahren und die frei zu wählenden Wahlfächer. Im 3. Studienabschnitt schließlich liegt der Schwerpunkt auf Verfassungsrecht, Verwaltungs- und Verwaltungsverfahrensrecht, Finanzrecht, Europarecht und Völkerrecht. Prinzipiell kann man auch den 3. vor dem 2. Abschnitt absolvieren.

Wirtschaftwissenschaften

Es besteht die Möglichkeit zwischen mehreren Studienrichtungen zu wählen: Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft (Angewandte BWL oder Internationale BWL), Handelswissenschaften, Wirtschaftinformatik, Wirtschaft und Recht. Je nach gewählter Variante, werden die Schwerpunkte anders gesetzt, aber immer schließt man das Studium mit dem akademischen Grad „bac. rer. soc. oec." ab. Da es sich beim Bachelorstudium nur um ein Grundstudium handelt, empfiehlt es sich, ein Masterstudium anzuschließen (die Zulassung dazu wird aber wohl bald beschränkt werden). Die meisten dieser Studienrichtungen kann man entweder auf der Hauptuniversität (am BWZ) oder auf der Wirtschaftuniversität (WU) studieren. Die Fächer auf der WU gelten als weniger theoretisch und weniger mathematisch, darüber hinaus punktet die WU mit einer gut bestückten Bibliothek und modernen Computerräumen. Auf der Hauptuniversität ist das Verhältnis zu den Professoren (die, was ihre Publikationen betrifft zur Weltspitze zählen) dafür um einiges enger und auch um einiges lockerer als auf der WU. An der WU gibt es weniger Pflichtanwesenheit, was mehr Eigenverantwortung beim Lernen verlangt, und dafür wesentlich mehr Studierende. Das Studium am BWZ besteht zwar fast ausschließlich aus Kursen mit Pflichtanwesenheit (gilt daher als verschulter), was aber den Vorteil hat, dass man quasi immer gezwungen ist mitzulernen und die Professoren weniger Interesse daran haben, die Studierenden rauszuprüfen (was auf der WU leider geschieht).

http://www.univie.ac.at/studentpoint/ bei „Studienmöglichkeiten"

Medizin

Medizin ist das letzte Studium welches man ausschließlich mit dem Dr. med. und nicht mit dem Bachelor abschließen kann- zum Glück für die Patienten. Statt einer Aneinanderreihung von Einzelprüfungen wird der Lehrstoff in Themenblöcken vermittelt, wobei Theorie (Vorlesung) und Praxis (Lernen in Gruppen, Problemorientiertes Lernen und Praktika, die den Bezug zur Klinik herstellen) enger miteinander verknüpft werden. Die vier großen Gebiete (Grundlagenwissenschaften, Klinische Erfahrungen, Klinische Fertigkeiten und Klinisches Denken) werden schon vom ersten Semester an nebeneinander unterrichtet und immer mehr vertieft. Das ganze Studium besteht aus 3 Abschnitten (2+5+5 Semester). In jedem Abschnitt werden verschiedene Blöcke zu bestimmten Themenkreisen angeboten (z.B.: im ersten Abschnitt Grundlagen aus Chemie und Physik, oder im 3. Abschnitt der Block Chirugische Fächer I & II), wobei ein Block auf den nächsten folgt. Ob man den Stoff aus Kombinationen von Blöcken beherrscht, wird mit sog. Formativen Integrierten Prüfungen (FIP) gemessen, die Teilnahme ist verpflichtend, die positive Absolvierung der Prüfung aber ist nicht unbedingt nötig (wohl aber für die Kinderbeihilfe). Am Ende eines Abschnitts steht die Summative Integrierte Prüfung (SIP), die eine Gesamtprüfung des Stoffs des jeweiligen Abschnitts (und somit mehrerer FIPs) ist. Das Studium der Medizin hat 12 Semester Mindeststudiendauer, die mit dem Studienplan sehr genau verplant sind. Am Entscheidendsten für den Studienanfänger ist aber die Zulassungsprüfung, die für viele eine ziemliche Hürde darstellt.

Universität für Bodenkultur

Wenn du Landwirtschaft, Forst- und Holzwirtschaft, Kulturtechnik und Wasserwirtschaft,, Lebensmittel- und Biotechnologie oder Landschaftsplanung und -pflege studieren möchtest, ist die BoKu der Ort dafür.

Veterinärmedizinische Universität

Diese Uni zeichnet sich durch einen vom Zentrum Wiens etwas weiter entfernten Campus aus, der dafür zu den modernsten und am besten ausgestatteten Universitäten Österreichs zählt und eine der international anerkanntesten Veterinärmedizinischen Unis. Es ist wohl auch eine der wenigen Unis, an denen man auch in den Vorlesungen immer mal wieder Haustiere antrifft.

Universität für Musik und darstellende Kunst, Akademie der bildenden Künste, Universität für angewandte Kunst
Wien ist ja bekannt als Stadt der Musik, des Theaters und der Künste. Aus der ganzen Welt kommen Studenten, die es als große Ehre empfinden hier studieren zu dürfen – wenn sie die Aufnahmebedingungen erfüllen.

Eine genau Aufzählung aller Studienrichtungen mit allen wichtigen Information findest du unter:

http://studienrichtungen.studentpoint.at bei „Universitäten Studium"

auf www.portal.ac.at findest du auch das Angebot an Akademien, Fachhochschulen und Collegs.


Sobald du weißt, was Du studieren möchtest, solltest Du Dich an der Universität einschreiben. Zuerst musst Du Dich im Laufe der allgemeinen Zulassungsfrist voranmelden. Da für die meisten

Studien Anmeldefristen für die Lehrveranstaltungen vorgesehen, sollte man das so schnell wie möglich machen, denn gerade Kurse für Studienanfänger sind schnell ausgebucht und Du solltest schon den einen oder anderen Kurs im ersten Semester belegen.

Achtung: Für Studien an der Universität Wien im Bereich der Psychologie, sowie Medizin, Zahnmedizin
und Veterinärmedizin gibt es schon Zugangsbeschränkungen. Das Auswahlverfahren im Rahmen
der Studieneingangsphase dauert maximal ein Semester und umfasst mindestens zwei Prüfungen.

Für die Hauptuniversität und die WU kann man sich übers Internet voranmelden, für die anderen Unis musst du die Anträge schriftlich abgeben (die bekommst Du in der jeweiligen Studien– und Prüfungsabteilung). Nach der elektronischen Voranmeldung kannst Du das Zulassungsverfahren in der Studien- und Prüfungsabteilung mit den erforderlichen Dokumenten im Original abschließen. Der Studienbeitrag wurde zwar im Wesentlichen abgeschafft (wenn du länger als die vorgeschriebene Mindeststudiendauer plus ein Toleranzsemester brauchst oder ein Masterstudium machst, musst du ihn aber weiterhin bezahlen!), geblieben ist aber der ÖH-Beitrag von € 16,86. Durch die Zulassung zum Studium wirst du nämlich automatisch Mitglied dieser Organisation, die du finanzierst und die dich offiziell vertreten soll.

Dazu brauchst Du:

  • ein gültiges Reisedokument oder den Staatsbürgerschaftsnachweis in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis
  • das Reifezeugnis oder den Nachweis der Studienberechtigung
  • ein Passbild für den Studierendenausweis
  • den Nachweis allfälliger Zusatz- und Eignungsprüfung
    (wenn Du sie nicht hast, kannst Du sie bis zum Ende des ersten Abschnittes alle nachmachen)

Liegen alle Daten und Dokumente vor, wird der Antrag bearbeitet, und Du bekommst das Studienblatt, die Studienbestätigungen und das Semesteretikett sofort ausgehändigt und bist ab sofort ein ordentlicher Student der Universität.

Es empfiehlt sich, die Anmeldung so schnell wie möglich hinter sich zu bringen, damit Du bei der Semesterplanung und den Anmeldungen für einzelne Kurse nicht zu spät dran bist.

Allgemeine Zulassungsfrist:

Sommersemester: Jänner – März
Wintersemester: Juli – Oktober

Nachfrist
Sommersemester: März - April
Wintersemester : Oktober - November

Voranmeldung:

Hauptuni: http://www.univie.ac.at/zulassung

Wirtschaftsuniversität: http://www.wu-wien.ac.at dann Service für Studierende -> Studienangebot -> Vorimmatrikulation

alle anderen Universitäten: Anträge in der Studien– und Prüfungsabteilung holen und ausgefüllt abgeben!


Sobald Du erfolgreich zum Studium zugelassen bist, beginnt der schwierigstes – und spannendste – Teil: die Planung Deines Semesters. Einen fertigen Stundenplan gibt es nicht, Du kannst ihn Dir selbst zusammenstellen, das bedeutet auch viel Verantwortung: wie viel kann man realistisch in einem Semester leisten? Viele machen den Fehler zu viel auf einmal zu machen und bestehen dann keine einzige Prüfungen, aber wenn du zu wenig Kurse im Semester machst, verzögert sich der Abschluss des Studiums ... Aber alles nach der Reihe: Zuerst legst Du Dir einmal deinen Studienplan / das Curriculum vor: hier erfährst du alles über Dauer, Inhalt und strukturellen Aufbau des Studiums.

Wenn Du weißt, was Du machen musst, schaust Du im Vorlesungsverzeichnis, was Du in diesem Semester machen kannst. Im – online vorhandenen - Vorlesungsverzeichnis finden sich alle Lehrveranstaltungen des aktuellen Semesters. Neben Titel, Nummer der Lehrveranstaltung und Namen des/der Leiters/in sind auch deren Ort, Zeit und Dauer verzeichnet. Außerdem gibt es an den Instituten oft auch kommentierte Vorlesungsverzeichnisse, mit zusätzlichen Informationen. Je nach Studium gibt es Anmeldung zu Lehrveranstaltungen bzw. zu einzelnen Prüfungen, die Information findet man meist auch gleich im VO-Verzeichnis. Meistens braucht man einen u:net-Account für die Anmeldung (den Aktivierungscode hast Du beim der Zulassung erhalten). Mittlerweile gibt es auch bei den meisten Studienrichtungen ein e-learning Angebot, bei dem etwa Hausübungen – ja, das gibt es auch auf der Uni – oder Tests online absolviert werden können.

ECTS-Punkte sind Maßeinheiten für Studienleistungen, die die alte Maßeinheit Semester(wochen)stunde abgelöst haben. 1 ECTS -Punkt entspricht (in Österreich) 25 Stunden á 60 Minuten. Grundlage für die Berechnung nach ECTS-Standard ist die Annahme eines in Stunden gemessenen durchschnittlich zu leistenden Arbeitsaufwandes für das Studium von 1500 – 1800 Stunden pro Jahr, der sich in
60 ECTS-Punkten ausdrückt.

Jedes Semester muss man sich zur die Fortsetzung des Studiums melden, dazu muss man nur den Studien-/ÖH-Beitrag innerhalb der Frist einzahlen.

Familienbeihilfe
Als Studierender kann man unter bestimmten Voraussetzungen Familienbeihilfe beziehen.

Alter:
Anspruch bis zum 26. Lebensjahr. Bei Schwangerschaft, Geburt
eines Kindes, Zivil- oder Präsenzdienst bis zum 27. Lebensjahr

Studienzeit:
Mindeststudiendauer plus ein Semester pro Abschnitt
Bei Studien ohne Abschnittsgliederung die Mindeststudiendauer plus zwei Toleranzsemester.

Studienwechsel:
Du kannst Dein Studium zweimal ändern,ohne den Anspruch auf Familienbeihilfe zu
verlieren. Allerdings muss der Wechsel spätestens nach dem jeweils zweiten Semester
(inklusive Zulassungsfrist für das dritte Semester) vorgenommen werden.

Einkommensgrenzen:
max. € 9.000 (brutto, minus der Sozialversicherungsbeiträge) im Jahr betragen. Bei Überschreitung muss die Familienbeihilfe für das gesamte Jahr zurückgezahlt werden.

Studienerfolgsnachweis:
nach dem ersten Studienjahr muss beim zuständigen Finanzamt
ein Sammelzeugniss vorgelegt werden. Der Studienerfolgsnachweis besteht aus 16 ECTS -Punkte oder dem Nachweis einer Teildiplomprüfung bzw. eines Teilrigorosums
Freifächer oder Ergänzungsfächer werden nicht gezählt!

 

Termine

Keine aktuellen Veranstaltungen.

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